Eröffnung des Berliner Instituts für Integrations- und Migrationsforschung

am 31. Mrz 2014 von

Am 2. April 2014 wird an der Humboldt-Universität zu Berlin ein neues Forschungsinstitut eröffnet. Das interdisziplinäre Institut für Integrations- und Migrationsforschung (BIM), das von Prof. Dr. Sebastian Braun und Dr. Naika Foroutan geleitet wird, ist von der Hertie-Stiftung, dem Deutschen Fußball-Bund sowie der Bundesagentur für Arbeit gefördert. Am Mittwoch um 13h laden die Initiatoren und Förderer zu einer Pressekonferenz ein, auf der u.a. Staatsministerin Aydan Özoğuz sprechen wird. Hier ein Textausschnitt aus der PM:

Das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) im Herzen der Hauptstadt soll wissenschaftliche Grundlagen und empirische Daten zur Versachlichung der Diskussion über Integrationsfragen in Europa erarbeiten und mit seiner Forschung einen Erkenntnistransfer in Politik, Zivilgesellschaft und Medien leisten. Dabei arbeiten erstmals unterschiedliche Disziplinen wie die Sportwissenschaft, die Psychologie und Medizin mit den Sozial- und Bildungswissenschaften, der Ethnologie und Ökonomie zusammen.

In einem von der Hertie-Stiftung initiierten Wettbewerb um die Einrichtung eines Instituts für Integrationsforschung setzte sich das Konzept der Humboldt-Universität zu Berlin gegenüber mehreren anderen universitären Bewerbern durch. Das HU-Institut wird durch den Zusammenschluss renommierter Partner gefördert: die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sowie die Bundesagentur für Arbeit (BA). Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz, übernimmt den Vorsitz des Kuratoriums des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM).